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Wer soll das bezahlen (2)

Staatsschulden: Ein internationaler Vergleich
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Kommentare

Bild des Benutzers Felix Simon

Hallo Erwin, Felix hier von SMART VALOR. Wir sassen am gleichen Tisch auf dem Richmond event am Bürgenstock. Finde die Videos gut, obwohl ich sie mir leider immer noch nicht immer ansehe. Werde versuchen ab und zu ein Kommentar zu hinterlassen, immer nur konstruktiev gemeint. Das blöde ist dass man immer nur kommentiert wenn man etwas verbesserungsfähiges sieht und selten wenn es einfach nur gut ist. Daher bitte ich fehlende Kommentare als kompliment zu werten :) Hier: Struktur der Staatsausgaben finde ich spannend, aber es wäre schon den Zeitraum gleich zu wählen: CH 1995 - 2017 US 196x - 2029 Vll ist die US Veränderung in den 20 Jahren gar nicht so dramatisch wie über 60 Jahre. Na ja man sieht schon dass es anderst sein wird als in der Schweiz, aber es wäre schön die US % auch auf die CH Grafik einzuzeichnen. Beste Grüsse, danke für diese lehrreichen Videos in perfekter management länge und weiterhin viel erfolg! Felix
Bild des Benutzers Stan Kurz

Leider übersteigen diese "Schulden"-Videos nicht das Niveau irgendeiner Schlagzeile im 'Blick' oder auch 'NZZ': "Riesige, wachsende Schuldenberge! Überschuldung! ... Leute, habt Angst, verfällt in Panik!" Sie, Herr Heri, erklären nichts! Sie wiederholen nur, was die Menschen ohnehin laufend zu hören bekommen. Es wäre schön, Sie würden uns mit Erklärungen zu Fragen wie z.B. folgenden erhellen: 1. Warum verwenden Sie das BIP als Massstab? Und sagen Sie nun nicht, weil es schon immer so gemacht wird ... Wenn Sie mit Brauchtum/Tradition etwas begründen, betreiben Sie nicht Wissenschaft! Wer möchten Sie sein: - A hat ein Jahreseinkommen ("BIP") von 100'000, als einziges Vermögen ein Haus im Wert von 800'000, und darauf Schulden von 400'000. Sein Verschuldungsgrad ist folglich: 400%. - B hat ein Einkommen von 50'000, kein Vermögen und keine Schulden. Verschuldungsgrad: 0%. 2. Sie bringen das Publikum zum Schaudern (bzw. versetzen es in Angst und Panik), indem Sie erwähnen, dass alle 40 Sekunden der US-Staat 1 Mio. $ mehr Schulden hat. Wer sich verschuldet, schafft gleichzeitig (!) immer (!) auch einen Gläubiger (Ohne Gläubiger keine Schulden!). Und wenn der Schuldner - hier der US-Staat - das Geld ausgibt (und dafür hat er es ja auch nur: für Ausgeben), dann schafft einen Vermögenden, d.h. jemanden mit mehr Geld auf seinem Konto (bzw. weniger Schulden, falls ein Negativsaldo vorhanden ist). Wie wär's also mit der Schlagzeile: "Grandios, alle 40 Sekunden steigt der (Geld-)Vermögensberg um 1 Mio. $ an!". Es wäre also erhellend, wenn Sie diesem Pfad nachgingen: Wohin fliesst denn dieses Geld aus der Schatulle des US-Staates? Was hätte das für Auswirkungen auf die Einkommen und Kontostände der Menschen, wenn es nicht fliesst? Wo liegt es nun/aktuell gerade, dieses ausgegebene Geld? 3. Vor 20 Jahren war es für Sie nicht einmal vorstellbar, dass eine derartige "Geldschwemme" und "Staatsverschuldung" wie jene der letzten 10 Jahre auch nur schon im Ansatz in die Wege geleitet werden könnte, ohne dass "die Welt ins komplette Chaos stürzt". Insbesonders bezüglich (Hyper-)Inflation. Nun haben wir aber seit über 10 (!) Jahren eine noch nie dagewesen tiefe (!) Inflationsrate. Was braucht es noch, bis Sie sich eingestehen können, dass Sie offensichtlich fundamentale wirtschaftliche Zusammenhänge nicht erfasst haben?! Der Monetarismus bzw. Ihre Inflationstheorie ist und war schon immer falsch! So falsch, wie die Idee, dass sich Sonne um die Erde dreht, auch wenn es dem gesunden Menschenverstand so erscheinen mag ... 4. Sie haben bei der Schuldenquoten-Grafik ein Land - wohlweislich?! - nicht aufgeführt: Japan. Es hätte Sie in einen unangenehmen Erklärungsnotstand gebracht - also ignorierte man es lieber ... Bei der USA argumentierten Sie, dass es mit 100% am oberen, "bedrohlichen" Ende der Skala angelangt sei. Solche Grafiken mögen für Sie oder viele im Publikum - vermeintlich - selbsterklärend sein. Sind sie aber nicht! Betreiben Sie Wissenschaft! Erklären Sie, warum Japan mit einer seit bald Jahrzehnten massiv höheren Schuldenquote (derzeit ca. 250%) alles andere als eine Katastrophe erlebt? Es steht sogar wirtschaftlich wie auch betreffend Arbeitslosigkeit sehr gut da! Warum sind Investoren bereit die Papiere eines solch "massiv überschuldeten" Staates ohne (!) einen 'gewaltigen' Risikoaufschlag überhaupt zu kaufen ... Soviel für den Anfang. Und ja, es gibt Antworten auf diese Fragen! MfG Stan Kurz

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