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AHV - Reform

Wir diskutieren die geplante AHV Reform. Was sie ist (und was nicht) und was sie bedeutet.
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Kommentare

Bild des Benutzers Falger Edward

Es stinkt gewaltig in den AHV-Reform Vorstellungen landauf, landab. Betrachten wir die präsentierten Massnahmen und dass der Bund trotzdem weiterhin 11 Mia. einschiessen muss, dann ist bis auf das Konjunkturpaket und evtl. die *qualifizierte* (heute haben wir mehrheitlich unqualifizierte) Einwanderung ein einheitlicher Tenor feststellbar: Alles auf dem Buckel der Arbeitnehmer und den Steuerzahlern! Weshalb traut sich niemand strukturell auf der Einnahmenseite Leistung zu verlangen? Ja, die fetten Jahre sind vorbei. Doch die Protagonisten kleben offenbar derart an ihren Stühlen fest, beim Bewahren ihrer Pfründe, dass man nur eines sagen kann: "Da stinkt's gewaltig!" Dass Herr Heri das Aktiensparen auf FINTOOL behandelt, hat mich positiv berührt. Jetzt wäre es Zeit, dass er mal in Bern und Fribourg auf den Tisch klopft und auch Ehrlichkeit in den Statistiken einfordert.
Bild des Benutzers AHV-Reformer

Man könnte auch einfach etwas weniger Geld ins Ausland senden und dieses für die Bürger und die AHV einsetzen.
Bild des Benutzers Bürger

Die Eckdaten rund um die neue AHV Reform zu Beginn des Videos sind hilfreich, alles was danach kommt aber klare Propaganda. Da vermisse ich eine neutrale Sichtweise auf die Thematik. Zudem wurde in keiner Weise erläutert, wie das erwähnte Staatsdefizit zustande kommt. Viele Personen vertreten die Meinung, dass die AHV gar kein Finanzierungsproblem hat und entsprechend auch kein Staatsdefizit als Folge resultieren würde. Ich bin mit dem Video daher nur in Teilen glücklich.
Bild des Benutzers Anonymous

Besten Dank für Ihr Feedback. Schade, dass Ihnen das Video nicht besser gefallen hat. Interessant wäre es zu wissen, für wen das Video Propaganda macht und wie eine neutrale Sicht aussehen würde? Zur Frage, ob die AHV kein Finanzierungsproblem hat: Die AHV hat heute bereits ein beträchtliches Loch, welches jedes Jahr durch den Bund gestopft werden muss. Dies ist ein Fakt und kann sowohl im Video wie auch in den Publikationen der AHV nachgelesen werden. Man kann sich die AHV wie eine Regentonne vorstellen: von oben kommen die Beiträge, Zuschüsse und Erträge des Fonds hinein und unten gehen die Leistungen an die Bezieher raus. Wenn nun 1. oben immer weniger Beitragszahler vorhanden sind und 2. unten immer mehr Bezieher sind, leert sich die Tonne immer mehr. Wenn man dann den Abfluss nicht einschränken will (d.h. keine Leistungen kürzen will), muss oben mehr reinkommen. Die Quellen dazu haben wir im Video genannt und aufgezeigt, welche Veränderungen bei jeder Stellschraube nötig sind. Beste Grüsse Ihr Fintool Team
Bild des Benutzers G. Suter

Die Stellschrauben für die Reform werden in diesem Video sehr verständlichen und gläubwürdigen erklärt.
Bild des Benutzers Fintool Team

Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir freuen uns sehr, dass das Video so verständlich und glaubwürdig bei Ihnen angekommen ist. Beste Grüsse Ihr Fintool Team
Bild des Benutzers Manfred Mair

Solange wir von den Vorsorgewerken (AHV/Pensionskassen, etc.) einen [künstlichen] Minuszins verlangen und damit das Vorsorgeguthaben noch mehr aushöhlen und der Nationalbank gutschreiben, solange ist wohl der Schwachsinn in der Debatte angesagt. Wenn wir zukünftig keine Altersarmut haben wollen, dann gibt es nur einen Lösungsansatz - Erhöhung der Beiträge in Form von direkten und indirekten Steuern und Erhöhung von Beiträgen. Der Schwachsinn von Erhöhung des Rentenalters sollte nach Kenntnis der bestehen Arbeitsmarktsituation (Kündigungen der ü50?) wohl dem Dümmsten nicht mehr als Lösungsansatz dienen. Auch gehören die Unternehmungen mehr in die Pflicht genommen. Beispiele könnte man eine Menge aufzählen, hier nur eines davon: Es kann wohl nicht sein, dass z.B. durch Misswirtschaft ganze Unternehmungen verschwinden (Swissair, etc.), bzw. deren Aktienkurse (UBS, CS, etc.) in den Keller rasseln, die Manager weiterhin Millionen Einkünfte und Boni kassieren und diese Aktien in den Vorsorgewerken riesige Löcher hinterlassen. Das wären mal Ansätze, damit der soziale Friede auch erhalten bleibt. Scheint Herrn Heri ja offenbar auch am Herzen zu liegen.
Bild des Benutzers B. Bochsler

Gratulation zur heutigen Veranstaltung; "Fintool on the road" ist vielversprechen und ausbaufähig - weiter so! yes