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Adieu EMW !

Der Eigenmietwert ist wieder einmal in der politischen Diskussion. Wie zeigen, wie er funktioniert und was seine Abschaffung bedeuten würde.
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Kommentare

Bild des Benutzers Jos Doekbrijder

Sie mischen zwei Themen. Auch mit EMW haben Sie die Hyposchuld welche finanziert bezw. bezahlt werden muss... Mit EMW zahlt man mehr Einkommensteuer, ohne nicht. Alles andere bleibt gleich.... oder habe ich was verpasst? Eine Anlage ist ebenfalls in beide Situationen wichtig.
Bild des Benutzers Iwan Brot

Sehr geehrter Herr Doekbrijder Korrekt, der Hypothekarzins muss, unabhängig vom Eigenmietwert, erwirtschaftet und bezahlt werden. In der Praxis wird den Kunden von einer Amortisation der Hypothek häufig abgeraten, da danach mehr Einkommenssteuern zu zahlen sind. Diese Aussage ist auch nicht falsch. Nur sollte fairerweise ja auch erwähnt werden, dass dem kreditgebenden Institut kein (bzw. weniger) Hypothekarzins zu zahlen ist. Und das wird oft unterlassen. Welche Strategie (Amortisation der Hypothek oder Anlagen) sich lohnt ist u.a. vom Risikoprofil abhängig. Entscheidend ist, was am Schluss im Geldbeutel bleibt. In dieser Betrachtung ist eines der Elemente die fiskalische Betrachtung. Es erscheint noch ein weiteres Video, welches die heutige Situation darstellt (Besteuerung Eigenmietwert, Abzug Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten). Freundliche Grüsse Ihr Fintool-Team
Bild des Benutzers eugen eigenmann

Dieses Video verwirrt mehr als es aufklärt. Zudem ist es nicht wertneutral dargestellt. Es geht klar hervor, dass Fintool den Mietwert abgeschaft haben will. Grundsätzlich fährt ein Hauseigentümer auch mit der Eigenmietwert-Versteuerung günstiger, als wenn er dieselbe Liegenschaft mieten müsste. D.h. der Hausbesitzer wird gegenüber dem Mieter immer noch belohnt. Allerdings trägt er auch ein höheres Risiko für allfälligen Wertverlust oder überproportionale Unterhaltskosten. Antrag: Zeigen Sie 20 unvoreingenommenen Personen, die nicht Hausbesitzer sind dieses Video, und fragen Sie diese anschliessend, den Inhalt und deren Schlussfolgerung einer anderen Person zu erkären. Freundlich grüsst, Eugen Eigenmann Auroville TN India
Bild des Benutzers Iwan Brot

Sehr geehrter Herr Eigenmann Es tut mir leid, wenn Sie das Video mehr verwirrt als aufklärt. Das ist überhaupt nicht im Interesse von Fintool, ganz im Gegenteil. Und es freut mich, wenn Fintool sogar in Indien geschaut wird. Es geht nicht um einen Vergleich zwischen Mieter und Eigentümer, sondern um die Besteuerung des Eigenmietwertes. Und das betrifft die Personen, welche das Wohneigentum für die Selbstnutzung einsetzen und daraus keine liquiditätswirksamen Erträge erzielen. Und der Erwerb von Wohneigentum setzt die Investition von Eigenkapital voraus, welches nicht weiter investiert werden kann (z.B. an den Finanzmärkten). Und da Wohneigentum vom Charakter her eine langfristige Anlage ist (oder mindestens sein sollte), kann es zu beträchtlichen Opportunitätskosten führen. Im Zusammenhang mit den Opportunitätskosten nehme ich auch gerne Ihren Hinweis bezüglich der Mieter auf. Bei diesem Vergleich muss dann richtigerweise die Renditemöglichkeit des Kapitals mitberücksichtigt werden. Da der Mieter kein Eigenkapital aufwenden muss, kann er dies z.B. an den Aktienmärkten investieren (natürlich unter der Voraussetzung, dass mit Vermögensschwankungen umgegangen werden kann usw.) und steuerfreie Kapitalgewinne einfahren. ‘Lediglich’ die Dividendenerträge sind dann als Einkommen zu versteuern. Im Unterschied zum Eigenmietwert fliesst mit der Dividendenauszahlung Geld auf das Konto. Für das selbstbenutzte Wohneigentum wird, bei einer Vollkostenrechnung, ein hoher Preis bezahlt. Zum Abschluss wird dann noch die Grundstückgewinnsteuer erhoben, welche selbst bei langer Besitzdauer im Rahmen von 10 bis 30% des Grundstückgewinns liegen kann. Gerne können Sie bei den Rentnerinnen und Rentner mal nachfragen, wie fair sie den Eigenmietwert finden. Die haben möglicherweise ein Leben lang fleissig gespart, die Hypothek laufend amortisiert und halten heute keine oder eine sehr tiefe Hypothek. Das reduziert in dankbarer Weise die Wohnkosten (dafür wurde aber eben auch lange und fleissig gespart), erhöht aber die Steuerlast. Teilweise ist es enorm und wenn sie das Pech haben und in einem Kanton wohnen, welcher keine Härtefälle anwendet, bezahlen sie im Verhältnis zum liquiditätswirksamen Einkommen eine recht hohe Steuerlast. Freundliche Grüsse nach Indien Ihr Fintool-Team

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